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Demonstration gegen die neonazistische Kundgebung in Erkelenz am 27.02.2016

Am Samstag, 27.02.2016 beteiligten sich auch Mitglieder des Kreisverbandes Heinsberg von Bündnis 90/Die Grünen an der Demonstration gegen eine neonazistische Kundgebung in Erkelenz. Insgesamt mehr als 1.000 Menschen vieler unterschiedlicher Gruppen und Einzelpersonen - von der Karnevalsgesellschaft, über Sportvereine bis zu Bürgervereinigungen - stellten eine eindrucksvolle Demonstration dar.

Neben Christoph Stolzenberger vom Bündnis gegen Rechts machten zahlreiche andere Redner, u. a. Pfarrer Werner Rombach, Peter Jansen - (ein nicht unbekannter Erkelenzer Bürger), MdB Wilfried Oellers (CDU), MdB Norbert Spinrath (SPD), unsere Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl durch ihre Beiträge deutlich, dass in Erkelenz und Deutschland "Hass, Gewalt und Rassismus" keine Chance hat und Flüchtlinge und Asylbewerber hier Sicherheit gegeben werden muss und soll. Dies unterstrichen die 1.000 Teilnehmer auch durch ein minutenlanges lautes Pfeif-und Hupkonzert und durch Klatschen, begleitet vom Glockengeläut aus dem Lamberti-Turm, dem Glockenturm von St. Lambertus, der Pfarrkirche der Kirchengemeinde Christkönig Erkelenz. Dieser lautstarke Protest war sicherlich am nur 100 m entfernten Versammlungsplatz der NPD/Pro NRW/HoGeSa-Kundgebung gut zu hören. Ihre Anwesenheit zeigte die später in FürDemonstration (in einer Rede des Erkelenzers Björn Hartz) umbenannte Kundgebung - unter starker Polizeipräsenz - der teilweise vorbestraften Klientel der Neonazis auch durch einen Umzug in Erkelenz. Die „bösartigen, rassistischen Gedanken“ wurden symbolisch aus der Stadt Erkelenz - und hoffentlich auch aus dem Land - herausgekehrt. Bleiben wird u. a. der Anmelder der rassistischen Demonstration, der mehrfach wegen Gewalttätigkeiten und eines Propaganda-Deliktes (Tattoos mit dem Leitspruch der SS), der NPD-Kreisvorsitzende und Rats"mann" in Erkelenz, Christian Remberg.

Die FürDemonstration bewies wieder einmal, dass im Kreis Heinsberg und in Erkelenz die Menschen eine offene, tolerante, friedliche und "bunte" Gesellschaft wünschen.

Wir schaffen dass! Und die "Abstimmung mit den Füßen" hat Remberg und seiner gewaltaffinen Klientel aus neonazistischen Hooligans und Parteien wieder einmal gezeigt, dass sie nicht die Mehrheit in einer Gesellschaft sind!

Für neonazistische Umtriebe, die nur Hass und Gewalt kennen, gilt auch in Erkelenz und dem Kreis die alte Hoffnung: No pasaran!

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