04.05.2018

GRÜNE Kreistagsfraktion im Naturpark-Tor Wassenberg:

Angebote müssen ausgebaut und besser vernetzt werden
Der Weg der Grünen Kreistagsabgeordneten zum Naturpark-Tor in Wassenberg führte auf kleinen Umwegen zur Pontorsonallee: Nur Einheimische finden die lichtdurchflutete ehemalige Begegnungsstätte auf Anhieb. Die noch fehlende Beschilderung war dann auch eines der Themen, die die Grünen mit der Leiterin des Naturparktors, Frau Dr. Barbara Grodde, besprachen. Dr. Grodde, die bereits zuvor für den Naturpark Schwalm-Nette im Naturparkzentrum Wildenrath gearbeitet hat, gab den Fraktionsmitgliedern einen umfassenden Überblick über das seit fünf Monaten geöffnete Naturpark-Tor, das sehr gut angenommen wird. Davon konnten sich die Grünen direkt selbst überzeugen: Mehrmals während des Gesprächs durfte Frau Grodde Besucher*innen mit Informationsmaterial weiterhelfen. Gäste erhalten dort Informationen zum Naturpark Schwalm-Nette und den angrenzenden Regionen sowie zum Tourismus der Stadt Wassenberg. Und immer wieder waren aus den großzügigen Fenstern des freundlich gestalteten Infocenters heraus Passanten mit Rucksäcken zu beobachten, die offenbar zu Wandertouren in Richtung Birgelener Urwald oder Pützchen aufbrachen.

Aus Sicht der Kreistagsfraktion könnten die Angebote allerdings noch erweitert und attraktiver gestaltet werden – vor allem für Kinder und Jugendliche. Der interaktive Tisch mit sehr informativen Puzzle- und Ratespielen, von dem sich die Grünen Kommunalpolitiker*innen nur schwer trennen konnten, dürfte natürlich auch Kinder und Jugendliche begeistern. Für Erwachsene werden u. a. Vorträge und Lesungen angeboten. „Aber etwas mehr echtes Naturleben würde sicher auch nicht schaden,“ meinte Maria Sprenger, Vorsitzende der GRÜNEN Kreistagsfraktion. „Ein Bienenstock im Außengelände etwa, Wildbienenhotels oder ein Hochbeet könnten sehr anschauliche und greifbare Ausgangspunkte werden, von denen aus nicht nur Kinder dann zu naturpädagogisch ausgefeilten Touren in die Natur direkt vor der Tür aufbrechen.“

Wichtig sei aber auch eine Vernetzung mit anderen Angeboten und Infocentern im Kreis Heinsberg wie z. B. in Gangelt oder dem Tourismus-Angebot des „Heinsberger Land“. „Wir haben sehr gute Ansätze im Kreis, die sich lohnen, weiterentwickelt zu werden,“ so die GRÜNEN. Frau Dr. Grodde, die engagierte Leiterin, sprüht jedenfalls nur so von Ideen, die sie mit Spaß und Einsatzfreude umsetzen möchte. In weiteren Gesprächen, z.B. mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Heinsberg, die inzwischen auch den Bereich Tourismus übernommen hat, wollen die Grünen Dr. Grodde dabei unterstützen. „So kann aus dem attraktiven Standort Wassenberg ein Dreh- und Angelpunkt für Naturliebhaber aus Nah und Fern werden,“ ist auch Dr. Ruth Seidl, die ehemalige Landtagsabgeordnete und Wassenbergerin überzeugt. „Dabei würde sowohl die Stadt als auch der gesamte Kreis Heinsberg sehr profitieren.“

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