26.05.2014

Viel Freude, ein herzlicher Dank und ein Wermutstropfen!

Die Grünen im Kreis Heinsberg haben allen Grund zur Freude über das gestrige Wahlergebnis. So konnten sie bei der Kreistagswahl noch ein Schüppchen zulegen, verfehlten dann jedoch bedauerlicherweise knapp den 6. Sitz im Kreistag. Die Landratskandidatin Maria Meurer konnte sich mit 10,32 Prozent um ein Prozent gegenüber 2009 verbessern und fügt an: „Persönlich freue ich mich sehr, dass ich im 3. Anlauf mein eigenes Ergebnis noch einmal deutlich verbessern konnte. Ich interpretiere das so, dass ich auch persönlich viele Leute davon überzeugen konnte, dass Grüne Politik wichtig und vernünftig ist. Aus Sicht der Kreistagsfraktion ist es natürlich bedauerlich, dass es am Ende doch nicht für das 6. Mandat gereicht hat und dass das Wahlziel, die absolute Mehrheit zu knacken, nicht erreicht wurde. Dennoch setzen wir darauf, dass wir auch in den nächsten 6 Jahren die konstruktive Zusammenarbeit der demokratischen Kräfte fortsetzen können. Es gilt abzuwarten, wie sich das Klima im Kreistag nach dem Einzug der AfD und dem Einbruch bei den Freien Demokraten entwickelt.“

Ganz besonders freut sich Kreissprecher Rainer Rißmayer darüber, dass Maria Meurer wieder ein überzeugendes Ergebnis geschafft hat, auch wenn es leider nicht für den sechsten Platz im Kreistag gereicht hat und dass es in den beiden weißen Flecken, in denen die Grünen bisher nicht vertreten waren, auf Anhieb gelungen ist, Mandate zu erlangen. Im Rat der Gemeinde Selfkant machen nun Christian Tellers und Gabriele Deyerling – Seidel Grüne Politik. In Gangelt wird Horst Frank allein für die Grünen im Rat vertreten sein, was darauf zurückzuführen sein dürfte, dass es hier im Vorfeld nicht gelungen war, alle Wahlkreise zu besetzen. In den übrigen Kommunen konnten die Grünen fast überall ihre Sitze verteidigen oder sogar, wie in Wegberg, wo es zwischenzeitlich nach einem vierten Mandat aussah, in Erkelenz, Übach-Palenberg, Hückelhoven und Heinsberg Ratsmandate hinzugewinnen.

„Die Kreisgrünen, so Maja Bintakys-Heinrichs, sind stolz auf den hervorragenden Wahlkampf der Grünen und ihrer Bürgermeisterkandidaten und Kandidatinnen. So erlangte Frank Kozian aus Übach-Palenberg aus dem Stand 10%. In Erkelenz konnte der höchste grüne Zugewinn in ganz NRW erzielt und die 20% Marke nur knapp verfehlt werden. Die dortige Bürgermeisterkandidatin Honold-Ziegahn holte über 21% und erlangte wie Jürgen Benden aus Geilenkirchen ein Direktmandat.“ Uns so der Sprecher abschließend: „Dies sind nur einige von vielen Highlights - damit dies alles möglich wurde, haben viele Menschen enorm viel Energie und Zeit in den Wahlkampf gesteckt – Ihnen allen gilt ein ganz herzliches Dankeschön!“ Als Wermutstropfen bezeichnet Rißmayer den Fakt, dass die Grünen es nicht geschafft haben, den BürgerInnen auch die Bedeutung von starken GRÜNEN in Europa näher zu bringen. Diese wollen verhindern, dass die Standards im Verbraucher- und Umweltschutz gesenkt und die Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt werden. 6,76% sei hier eine Enttäuschung und es gelte im Hinblick darauf im Kreis Heinsberg noch „Hausaufgaben zu machen“.

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